{"id":5414,"date":"2022-04-10T15:55:42","date_gmt":"2022-04-10T13:55:42","guid":{"rendered":"https:\/\/gsalden.folkwang-uni.de\/?p=5414"},"modified":"2022-05-01T16:44:59","modified_gmt":"2022-05-01T14:44:59","slug":"ran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gsalden.folkwang-uni.de\/index.php\/2022\/04\/10\/ran\/","title":{"rendered":"RAN"},"content":{"rendered":"<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/gsalden.folkwang-uni.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Ran.mp3\"><\/audio><\/figure>\n\n\n\n<p>Hallo, mein Name ist Kathrin Lewis, ich studiere Kommunikationsdesign im 7. Semester an der Folkwang Universit&auml;t der K&uuml;nste. Heute stelle ich Euch meine Lieblingsschrift &raquo;RAN- Reformierte Anf&auml;nger*innenschrift&laquo; von Georg Salden vor. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"einzug\">Die RAN wurde von Salden im Jahr 2010 entworfen. Die RAN ist eine Handschrift prim&auml;r f&uuml;r Personen, die gerade Schreiben und Lesen lernen. Sie zeichnet sich somit als Erstschrift UND Leseschrift f&uuml;r Sch&uuml;ler*innen aus. Mit passendem &Uuml;bungsmaterial anhand einer Brosch&uuml;re ist sie f&uuml;r den Unterricht an Grundschulen angepasst. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"einzug\">In deutschen Schulen ist das Schreibenlernen f&ouml;deral organisiert und so von Land zu Land unterschiedlich gepr&auml;gt. Des Weiteren ist historisch anzumerken, dass nach &uuml;ber 300 Jahren Fraktur und S&uuml;tterlin gepr&auml;gtem Schriftbild 1941 von den Nationalsozialisten die Fraktur in der &Ouml;ffentlichkeit verboten wurde und die Latainschrift eingef&uuml;hrt wurde. Dieser Wechsel hatte massive Auswirkung auf Schullehre! Die Schulen mussten pl&ouml;tzlich auf Latainschrift wechseln mit Gewohnheit aus S&uuml;tterlin. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"einzug\">1950 erfolgten dann weitere p&auml;dagogische Reformen: Alle Buchstaben sollten jetzt verbunden werden. Nach Salden ist die Nutzung der &bdquo;Sch&ouml;nschrift&ldquo; der latainischen Ausgangsschrift ung&uuml;nstig, da sie langsam, unpraktisch und nicht f&uuml;r t&auml;glichen Gebrauch geeignet sei und schnell zu einer un&uuml;bersichtlichen &bdquo;Girlandenschrift&ldquo; werde. Heute wird in vielen Schulen in der 1. Klasse Druckschrift gelehrt, was widerum den Kindern es schwer mache, je eine praktische sinnvoll verbundene Schreibschrift zu lernen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"einzug\">Die RAN entstand in Folge Saldens intensiver Besch&auml;ftigung mit Handschriften und seinem stetigen Interesse der didaktischen Vermittlung des Schreibens. In seiner Laufbahn, in der er viel in der universellen Lehre und auch in der Jugendarbeit t&auml;tig war hat er junge Menschen im Schreiben begleitet. Hierbei fielen ihm einige Ungereimtheiten in der schulischen Schreibvermittlung in der Grundschule auf. Aus seiner jahrzehntelangen Expertise des handschriftlichen Schreibens und auch des Schriftentwerfens entschied er sich seine Erkenntnisse in einem Vorschlag zu einer eigenen Erstschrift festzuhalten. Hierzu entstanden mehrere Aufs&auml;tze und das &Uuml;bungsheft zur RAN mit pr&auml;ziser Anleitung, wie p&auml;dagogische Lehrkr&auml;fte bei der Schriftvermittlung vorgehen sollten. Nicht au&szlig;er Acht zu lassen ist hierbei die Vermittlung der richtigen K&ouml;rper- und Stifthaltung beim Schreiben. In Zusammenarbeit mit Volker Schnebel ist die RAN auch digital in verschiedenen Schnitten k&auml;uflich verf&uuml;gbar. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"einzug\">Es folgt ein Zitat Georg Saldens &uuml;ber die Entstehung der &raquo;RAN&laquo;: &bdquo;Sprache gibt, von wenigen Ausnahmen abgesehen, die Natur dem Menschen mit. Lesen ist ein komplizierter Vorgang, der die Erinnerung an viele Begriffe und ihre Wortbilder voraussetzt. Schreiben ist, besonders in der Lernphase, eine gestalterische Aktivit&auml;t, die Lautzeichen in einer Zeile anordnet. Das Aneinanderreihen wird im Gehirn geplant, das in sehr direkter Verbindung mit den drei Schreibfingern arbeitet. Diese Kooperation bewirkt individuelle Einmaligkeit bei jedes Menschen Schrift. Sie ist nicht zu ersetzen durch das Nachmalen von einzelnen Buchstaben noch durch das Antippen von Tasten auf einem Schreibger&auml;t. Die zu erlernende Schrift muss allerdings die M&ouml;glichkeit einer logischen Gestaltung mitbringen. Sie soll den Anf&auml;nger*innen mit einer Didaktik angeboten werden, wie sie sie etwa von Trainer*innen im Sport erwarten.&ldquo; (S.1) <\/p>\n\n\n\n<p class=\"einzug\">Ergo &ndash; das handschriftliche Schreiben ist zu F&ouml;rdern, da es auch die individuellen F&auml;higkeiten und das Denken f&ouml;rdert und strukturiert. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"einzug\">In Georg Saldens Annahme, dass der Prozess des handschriftlichen Schreibens auf kognitiver und motorischer Ebene tiefer gehende Effekte auf unsere Erfahrungsweise und Lernf&auml;higkeit hat wird von der aktuellen neurowissenschaftlichen Forschungslage best&auml;tigt. So zeigen Ergebnisse aus Metaanalysen von z.B. Planton et al., 2013, dass beim handschriftlichen Schreiben Verkn&uuml;pfungen und Prozesse im Gehirn ausgel&ouml;st werden, die im Vergleich zum Schreiben auf einer Tastatur nicht vergleichsweise ausgepr&auml;gt auftreten. Des Weiteren konnte gezeigt werden, dass die Merk- und Abruff&auml;higkeit f&uuml;r handschriftlich Geschriebenes signifikant erh&ouml;ht wird. Diese angelegten motorischen Ged&auml;chtnisspuren werden beim Schreibenlernen in der Schule abgerufen, wenn die Kinder zum Beispiel lernen, Buchstaben wieder zu erkennen und bei Erwachsenen ist dies ein f&ouml;rderlicher Prozess, wenn sie etwas lernen oder sich merken wollen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"einzug\">Das handschriftliche Schreiben unterst&uuml;tzt somit nachhaltig das Lernen sowie das Lesen- und Schreibenlernen der Erstschrift.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"einzug\">Weitergehend ist f&uuml;r Salden handgeschriebene Schrift ein Kulturerbe, was es zu wahren gilt, da Schriften wie z.B. die gebrochene Schriften zunehmend in Vergessenheit geraten. Zeitlebens engagierte sich Salden f&uuml;r das Schreiben mit der Hand und eine zielf&uuml;hrende Vermittlung dieser Fertigkeit. Mit Einzug der Digitalisierung wird jedoch immer weniger handschriftlich geschrieben. Um dem derzeitigen Verfall der Handschrift entgegenzuwirken forscht Salden zu Handschriften, setzt sich in der Jugendarbeit ein, wie im Schreibkurs &bdquo;Pers&ouml;nliche Handschrift oder Klaue?&ldquo;. Salden sammelt handschriftliche Schriftproben und beobachtet, dass in der Handschrift zunehmend Unregelm&auml;&szlig;igkeiten im Rhythmus des Schriftbilds durch beispielsweise nicht einheitliche Verbindungsstriche entstehen. Salden betrachtet diesen &bdquo;Verfall eines Kulturgutes&ldquo; sehr kritisch, dennoch geht er dem Problem offen und mit konstruktiven L&ouml;sungen entgegen, indem er seinen Vorschlag einer vermittelnden Schreibschrift, der RAN 2010 entwickelt. <\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Die Schriftvermittlung der RAN folgt folgenden vier Pr&#xE4;missen: <\/h5>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Die richtige K&ouml;rperhaltung: Die schreibende Person sollte an einem stabilen Stuhl ohne Rollfunktion so sitzen, das beide F&uuml;sse flach auf dem Boden stehen. Die Tischkannte sollte auf H&ouml;he des Bauchnabels enden. Die Tischplatte oder ein entsprechender Aufsatz ist in einem 45 Grad Winkel angeschr&auml;gt. Der Stift wird mit drei Fingern unten lose zwischen Daumen, Mittelfinger und dem lang gestreckten Zeigefinger schr&auml;g zum Papier gehalten. Der Mittelfinger st&uuml;tzt nach unten zum Papier ab. <\/li><li>Die Papierbeschaffung: Schreib&uuml;bungen sind auf kariertem Papier ideal, da die schreibende Person sich an die Senkrechte halten kann. Zwei Karos werden jeweils zwischen den Zeilen freigelassen. Unter der Schreibhand liegt ein Schutzpapier, damit das Schreibpapier nicht vom Hauttalg angefettet wird. <\/li><li>Spielerisches Lernen im Austausch Sobald die Schreibanf&auml;nger*innen einige Silben zu W&ouml;rtern zusammenstellen k&ouml;nnen soll im Klassenverbund die Ergebnisse geteilt und verglichen werden. So wird in Korrespondenz mit den Sch&uuml;ler*innen die Schreibformen entdeckt. Lesenlernen von Selbstgeschriebenem findet ganz selbstverst&auml;ndlich und nebenher statt und kann spielerisch gestaltet werden. <\/li><li>Mehr Freiraum, Zeit in der Entwicklung Im Idealfall pl&auml;diert Salden f&uuml;r ein &sbquo;Kreatives Jahr&lsquo; zwischen Kindergarten und erstem Schuljahr. Hierbei werden erste Schreib&uuml;bungen mit vielen Ausfl&uuml;gen in die Natur und anderen Abwechselungen erg&auml;nzt. Lust und Interesse an Schrift soll so ohne Notendruck geweckt werden. <\/li><\/ol>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Schriftbeschreibung: <\/h5>\n\n\n\n<p>Salden entwirft f&uuml;r die RAN zun&auml;chst eine gut lesbare unverbundene, serifenlose, geometrisch wirkende Druckschrift. Salden versieht die einzelnen Buchstaben mit kleinen Hinweispfeilen zur Laufrichtung und Zahlen, welche die ideale Reihenfolge beim Zeichnen der Buchstaben definiert. Die RAN verzichtet auf Schlaufen wie z.B. dem h bei der Lateinischen Ausgangsschrift sowie auf Schmuckelemente. Schriften mit Schlaufen werden in der Geschwindigkeit zunehmend unleserlich und kosten mehr motorische Ressourcen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"einzug\">Das Schriftbild der RAN wird zu einer verbundenen Schrift, denn sie zeichnet sich durch glatte, gerade Verbindungsstriche zwischen den Buchstaben aus. Wenn diese Verbindungsstriche weggelassen werden w&uuml;rden, kann die RAN wieder zur Druckschrift werden. Die Verbindungsstriche sind beim Schreiben wichtig, denn sie erm&ouml;glichen eine schnelle und fl&uuml;ssige Handschrift. Au&szlig;erdem sorgen sie f&uuml;r gleichgro&szlig;e Abst&auml;nde zwischen den Buchstaben, das Schriftbild wird gerader, da die Verbindungsstriche es erleichtern sich an die Schriftlinie zu halten. Den neuen Anfangspunkt eines folgenden Buchstaben zu definieren, erfordert Zeit und Erfahrung. Wenn Schriftanf&auml;nger*innen den Anstrich weglassen, setzen sie die Buchstaben mit wahllosen Abst&auml;nden ohne Zeilenf&uuml;hrung auf das Papier. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"einzug\">Der Schreibrhythmus und die Schreibmotorik werden in parallel zu setzenden Strichen auf dem karierten Papier ge&uuml;bt. M&ouml;glichst z&uuml;gig soll so die Motorik f&uuml;r den sp&auml;teren Schreibprozess verinnerlicht werden. Im n&auml;chsten Schritt werden Zickzack&uuml;bungen durchgef&uuml;hrt. Hierbei wird an den unteren Punkt des Striches ein diagonaler Strich durch das K&auml;stchen gezogen und von dort aus wieder gerade nach unten gezogen. So werden die geraden Verbindungsstriche ge&uuml;bt. Aus dieser Grundform wird dann das n und das u ge&uuml;bt. Salden gibt genau vor und setzt Verbindungsstriche nur da an, wo es Sinn macht. Die RAN ist somit eine teilverbundene Schrift. Diese Regeln werden klar vorgegeben und deshalb ist es wichtig, nicht nur einzelne Buchstaben beim Lernen der RAN, sondern Silben zu Schreiben. Damit die Kleinbuchstaben m&ouml;glichst nie einzeln ge&uuml;bt werden. So soll von Beginn an &bdquo;denkendes Schreiben&ldquo; gefordert und gef&ouml;rdert werden. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"einzug\">Von Anfang an wird im VERBUND geschrieben. Hierbei entsteht ein Schreibrhythmus, im Unterschied zu anderen Lernmethoden, bei dem &bdquo;Aaaaaaaaa Bbbbbb&ldquo; einzelne Buchstaben gelernt werden. Anschlie&szlig;end wird aus dem Schreibrhythmus heraus neue Buchstaben hinzugelernt geformt.: n u werden zu m, i aus Grundform entwickelt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"einzug\">Bei der Schreibvermittlung werden zuerst die Minuskeln vor allem im Silbenverbund gelernt. Danach d&uuml;rfen die Majuskeln einzeln ge&uuml;bt werden, da sie selten vorkommen aber das Schriftbild stark pr&auml;gen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"einzug\">Die Minuskeln (Kleinbuchstaben) kann man grob in drei Formgruppen unterteilen: die geradlinigen, die runden und die schr&auml;gen. Die Geradlinigen fangen mit ihren senkrechten Strichen an der oberen Schriftlinie an und enden an der unteren Schriftlinie orientiert an den K&auml;stchens des Papiers. Das sind i, m, n, u. Sofern diese Buchstaben aufeinander folgen, kann man sie mit einer m&ouml;glichst geraden Schr&auml;glinie verbinden. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"einzug\">Bei den runden Minuskeln zeichnet sich die RAN durch eine &bdquo;Neuerfindung&ldquo; aus: Die Minuskeln a, d, g, o, q werden in anderen verbundenen Schriften bisher an ihrer linken Seite umst&auml;ndlich gebunden. Den schr&auml;ge Anstrich wird bei anderen Schriften (wie z.B. der latainischen Ausgangsschrift in die obere Rundung, dann auf dem gleichen Strich ein St&uuml;ck zur&uuml;ck (Deckstrich) gezogen, um die &uuml;brige Rundung bis rechts oben zu schreiben. Hier greift Saldens einflussstarke Reform ein: Bei der RAN wird der schr&auml;ge Anstrich nur bis zur Buchstabenmitte gezogen. Von dort aus dann gegen den Uhrzeigersinn nach rechts die ganze Rundung bis zum Ausgangspunkt zur&uuml;ck gezeichnet. Auch das e bekommt den &auml;hnlichen Schwung f&uuml;r den e-Kopf. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"einzug\">Das a bekommt nach der beschriebenen Rundform rechts einen senkrechten Strich, der direkt an der Rundung m&uuml;nden sollte. Beim d f&auml;ngt die Senkrechte an der oberen Schriftlinie an, beim g geht er mit einem Bogen &uuml;ber die unter Schriftlinie hinunter und endet da, beim q bleibt er gerade. Da die Gro&szlig;buchstaben (Majuskeln) f&uuml;r einen schnellen Schreibfluss weniger entscheidend sind, entwirft Salden sie der &sbquo;Druckschrift&lsquo; &auml;hnlich. Saldens Entwurf der RAN-Majuskeln zeichnen sich durch eine kleine Linkskr&uuml;mmung beim jeweils ersten Strich aus. Das solle die Buchstaben geschmeidiger machen und solle Interesse erwecken als schreibende Person eigene Versuche mit den Majuskeln zu machen. <\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Warum die RAN meine Lieblingsschrift ist<\/h5>\n\n\n\n<p>Die RAN ist eine dynamische gut durchdachte Handschrift, die auch mich als erwachsene Person beim Schreibtraining meiner eigenen Handschrift neue pr&auml;gte. Die Erfahrung auf einen bestimmten Schreibrhythmus zu achten, der durch die pr&auml;zisen geraden Verbindungsstriche gef&ouml;rdert wird l&auml;sst mein Schriftbild gleichm&auml;&szlig;iger erscheinen und erfolgt z&uuml;giger. Kurz gesagt, der Sinn der RAN liegt im schnellen, gerade Verbindungsstrich und es gibt keine Doppelwege. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"einzug\">Die RAN als verbundene Schreibschrift ist im Unterschied zur statischen -als technisch wahrgenommenen &ndash; Druckschrift in einem schnelleren Tempo zu schreiben, Notizen werden lebendig und die Empf&auml;nger*innen erkennen die Absendenden an der pers&ouml;nlichen Handschrift. Mit der eigenen Handschrift verfasste Texte stehen in besonderer Beziehung zur individuellen Person. Weiter gef&auml;llt mir Saldens Einsch&auml;tzung, dass sich die individuelle Auspr&auml;gung der Handschrift zwischen Schreibenden und Schrift r&uuml;ckwirkt. So kann Einfluss auf unser Denken durch die handwerkliche meditative T&auml;tigkeit des Schreibens entstehen. Demnach entsteht auch Individualit&auml;t durch Schreiben. Die Digitalisierung der RAN ist in Zusammenarbeit mit Volker Schnebel entstanden und ist als Satzschrift RAN in f&uuml;nf Schnitten im Shop ab 39,99 Euro pro Einzelschnitt erh&auml;ltlich. So kann auch digital die Handschrift RAN simuliert werden, bei der die Verbindungsstriche automatisch greifen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo, mein Name ist Kathrin Lewis, ich studiere Kommunikationsdesign im 7. Semester an der Folkwang Universit\u00e4t der K\u00fcnste. Heute stelle ich Euch meine Lieblingsschrift \u00bbRAN- Reformierte Anf\u00e4nger*innenschrift\u00ab von Georg Salden vor. Die RAN wurde von Salden im Jahr 2010 entworfen. Die RAN ist eine Handschrift prim\u00e4r f\u00fcr Personen, die gerade Schreiben und Lesen lernen. 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