{"id":2107,"date":"2020-02-17T09:39:36","date_gmt":"2020-02-17T08:39:36","guid":{"rendered":"https:\/\/gsalden.folkwang-uni.de\/?p=2107"},"modified":"2021-12-07T13:01:19","modified_gmt":"2021-12-07T12:01:19","slug":"lebenslauf-georg-salden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gsalden.folkwang-uni.de\/index.php\/2020\/02\/17\/lebenslauf-georg-salden\/","title":{"rendered":"Lebenslauf Georg Salden"},"content":{"rendered":"<ul class=\"wp-block-list\"><li>Georg Salden geboren am 28.08.1930 (18:30 Uhr) in Essen R&uuml;ttenscheid,&nbsp; Walpurgisstra&szlig;e, in einem feuchten Neubau<\/li><li>als &auml;ltester Sohn von Elfriede Salden (geborene Vehnbruch) und Wilhelm Salden (urspr&uuml;nglich Sklarzewski), eine Schwester Helga, geboren am 14.08.1939&nbsp;<\/li><li>sein Vater Wilhelm Salden war Ingenieur bei Koppers, seine Mutter Elfriede Salden war ausgebildete Schneiderin<\/li><li>1931&ndash;1934: M&ouml;llenbeckstra&szlig;e 78 (heute Hexentaufe) in Rellinghausen mit Blick auf die&nbsp;Ruhr, mit der Gro&szlig;mutter m&uuml;tterlicherseits in einem Zechenhaus, aufgrund der Arbeitslosigkeit des Vaters<\/li><li>1934&ndash;1937: (nachdem der Vater bei Koppers wieder Arbeit gefunden hatte), Emilienstra&szlig;e 15<\/li><li>1938: Umzug in die Von-Einem-Stra&szlig;e 10, da die Gro&szlig;mutter das Zechenhaus verlassen&nbsp; musste und durch den Zusammenzug eine gr&ouml;&szlig;ere Wohnung gefunden werden musste<\/li><li>von 1935&ndash;1938: Grundschule Dreilinden, Dreilindenstra&szlig;e, Essen &nbsp;<\/li><li>ab 1938: Stadtgartenschule, katholische Grundschule<\/li><li> ab Ostern 1940: neusprachliches Oberreal-Gymnasium, Goetheschule in Essen R&uuml;ttenscheid<\/li><li>Nachdem die Familie am 3. M&auml;rz 1943 in der Von-Einem-Stra&szlig;e ausgebombt wurde, kam er in die Kinderlandverschickung (KLV) nach Tatralomnitz in der Slowakei, wo er bis zum November 1943 blieb. Aufgrund der Kriegsgeschehnisse folgte im November die Verlegung nach Lech am Aalberg. Von wo ihn die Mutter vor Weihnachten abholte. Von Schlesien.<\/li><li>Mitte Dezember 1943 mit der Mutter gefl&uuml;chtet in Obernigk, ab Januar 1944 Besuch der Horst-Wessel Schule, ein neusprachliches Gymnasium in Trebnitz<\/li><li>Oktober 1944 R&uuml;ckkehr nach Essen, Wandastra&szlig;e 9. Essen<\/li><li>ab Herbst 1944 eine vom Vater arrangierte 6-Monatige &raquo;Lehre&laquo; als technischer Zeichner bei Koppers aufgrund geschlossener Schulen. Der Vertrag konnte gel&ouml;st werden sobald die Schulen wieder &ouml;ffneten. Die Lehre endete mit der Zerst&ouml;rung von Koppers.<\/li><li>3. oder 4. April 1945 Georg Salden flieht mit seiner Mutter nach Arneburg, wo seine Schwester und Gro&szlig;mutter bereits warten. Der Vater ist zum Volkssturm eingezogen und geht zu Fu&szlig; nach B&uuml;nde. W&auml;hrend der Flucht werden sie im Zug von Tieffliegern angegriffen und m&uuml;ssen mehrmals unter dem Zug durch auf die andere Seite des Zuges wechseln. In Arneburg angekommen, wird der Ort bald von Amerikanern eingenommen. 3 Wochen sp&auml;ter &uuml;bernehmen englische Truppen die Besetzung.&nbsp;<\/li><li>ca. August 1945 R&uuml;ckkehr nach Essen neu<\/li><li>ab Herbst 1945 Besuch des Oberrealgymnasiums Goetheschule, Zusammenlegung mit dem Bredeneyer Gymnasium, Unterricht im Geb&auml;ude der Vo&szlig;busch-Schule, zuletzt Wechselunterricht mit dem M&auml;dchen-Gymnasium im Lyzeum Bredeney (heute Grashof Gymnasium, Alfred Fischer, Max Burchartz)<\/li><li>April \/&nbsp; Mai&nbsp; 1946 mehrt&auml;giger Besuch von Helmut Salden und unter diesem Eindruck &ndash; Entscheidung f&uuml;r die Folkwang Schule<\/li><li>1947\/48 Entwurf einer Raumgestaltung im Lyzeum nach &raquo;Burchartz&laquo;<\/li><li>ab 1947 Briefwechsel mit Helmut Salden<\/li><li>1947 Besuch mit der Mutter bei der Familie Paardekooper und bei Helmut Salden im Pauwenhof in Wassenaar bei den Haag, Einf&uuml;hrung in seine Arbeit.<\/li><li>M&auml;rz 1950 Abitur mit der Note &raquo;gut&laquo;<\/li><li>2-monatiges Praktikum (vermittelt durch den Vater &ndash; &uuml;ber Beziehungen von Koppers) in der Druckerei Rohden in Essen&nbsp; R&uuml;ttenscheid (Lithografie, Bleisatz, Werbeabteilung)<\/li><li>ab Fr&uuml;hjahr 1950, ein Semester Abendschule Folkwang an drei Abenden w&ouml;chentlich: Aktzeichnen (Schubert), Gebrauchsgrafik (?), Schriftschreiben (R&uuml;hl)<\/li><li>ab Herbst 1950 Besuch der Folkwangschule in Essen-Werden, Fachklasse Gebrauchsgrafik<\/li><li>8 Semester, aufgeteilt in 2 Vorsemester und 5 weitere Semester, 1 Abschlusssemester<\/li><li>im ersten Semester lernte er seine sp&auml;tere Frau Siglinde Darmstadt kennen, die bereits 1949 ihr Studium an der Folkwang Schule begonnen hatte.<\/li><li>Sommer 1951: 10-t&auml;giger Besuch bei Helmut Salden im Pauwenhof, Unterweisungen durch Helmut Salden. Georg schreibt in das G&auml;stebuch im Pauwenhof das Gedicht &raquo;Herinnering aan Holland&laquo; von Hendrik Marsman, welches sp&auml;ter Helmut zugeschrieben wird.<\/li><li>W&auml;hrend des Studiums Nebenjobs:&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Schaufensterdekorateur (nach dem 1. Semester) beim GeG-Konsum<\/li><li>Werbeagentur &raquo;Die Werbe GmbH &amp; Co.&laquo; (Titelzeile f&uuml;r Modefirma)<\/li><li>Auftr&auml;ge (Entw&uuml;rfe und Reinzeichnungen) von Max Burchartz (z.B.: g&ouml;ppinger plastics, Messehalle Essen (Wasserversorgung)&nbsp; und?<\/li><li>Frida Schoy: Welche?<\/li><li>Hermann Schardt: Signet f&uuml;r die Kurt-Schumacher-Br&uuml;cke in Essen-Steele<\/li><li>Ruhrglas<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>ca. 1953&ndash;54 Besuch von Helmut Salden (auch an der Folkwangschule) in Essen.<\/li><li>1953&ndash;54; 2 Semester lang Studentensprecher<\/li><li>1954&ndash;1955 Anstellung bei der &raquo;Westdeutschen Allgemeinen Zeitung&laquo; als Grafiker<\/li><li>Zust&auml;ndig f&uuml;r Prospekte und Anzeigenwerbung, Urkunden, Gl&uuml;ckw&uuml;nsche<\/li><li>1955 K&uuml;ndigung seiner Anstellung&nbsp; bei der &raquo;Westdeutschen Allgemeinen Zeitung&laquo; wegen eines umfangreichen Auftrages:<ul><li>Die Kirchengemeinde Rellinghausen beauftragt ihn mit einem Gefallenenbuch<\/li><\/ul><\/li><li>Ab ca. 1956 Selbstst&auml;ndige Arbeit im eigenen Atelier (oft mit Siglinde zusammen)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Werbeprospekt Schwimmbad Borken (Siglinde)<\/li><li>Werbeprospekt GEA Konvektoren Heizung (Siglinde)&nbsp;<\/li><li>1957 vermittelt Wilhelm Buck ihnen Auftr&auml;ge der Vereinigten Stahlwerke, ab dann arbeitet er f&uuml;r Firmen wie:&nbsp;<ul><li>GBAG: z.B.: 2mal im Jahr Gesellschafter-Berichte f&uuml;r die GBAG &raquo;Gelsenkirchener Bergwerks-Aktien-Gesellschaft&laquo;<\/li><li>DEW: Deutsche Edelstahlwerke Aktiengesellschaft (Messest&auml;nde)<\/li><li>Glasurit: Anzeigen, Messest&auml;nde<\/li><li>Edelstahlwerke Witten: Verkaufsr&auml;ume<\/li><li>Witten Stahl: Grafiken<\/li><li>Raab Kracher Chemie: Prospekte und Grafiken<\/li><li>ZN Zur Nieden: Anzeigen<\/li><li>Wehag: Anzeigen<\/li><li>Bauchemie-Verlag-Z&uuml;rich<\/li><li>Rheinstahl: Handbuch<\/li><\/ul><\/li><li>Von Engels: Logo und &raquo;Hitbox&laquo;<\/li><li>Schriftz&uuml;ge f&uuml;r die Zeitschrift des Christlichen Verlages, neben Illustrationen von Siglinde<\/li><li>Regelm&auml;&szlig;ige Eintr&auml;ge ins G&auml;stebuch f&uuml;r die Industrie- und Handelskammer in Essen<\/li><li>Ab&nbsp; ca. 1959&ndash;1965 Unterricht f&uuml;r das Jugendamt der Stadt Essen<\/li><li>Ab ca. 1959&nbsp; grafische Arbeit f&uuml;r das Jugendamt der Stadt Essen<\/li><li>1960&ndash;1965 Unterricht an der Abendschule der Folkwang<\/li><li>1966 unter den 15 Preistr&auml;gern des VGC-Wettbewerbes mit dem &nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Georg Salden geboren am 28.08.1930 (18:30 Uhr) in Essen R\u00fcttenscheid,&nbsp; Walpurgisstra\u00dfe, in einem feuchten Neubau als \u00e4ltester Sohn von Elfriede Salden (geborene Vehnbruch) und Wilhelm Salden (urspr\u00fcnglich Sklarzewski), eine Schwester Helga, geboren am 14.08.1939&nbsp; sein Vater Wilhelm Salden war Ingenieur bei Koppers, seine Mutter Elfriede Salden war ausgebildete Schneiderin 1931\u20131934: M\u00f6llenbeckstra\u00dfe 78 (heute Hexentaufe) in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2254,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[113,114],"tags":[120,112,125],"class_list":["post-2107","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-forschungsarchiv","category-texte","tag-featured","tag-georg-salden","tag-lebenslauf"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gsalden.folkwang-uni.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2107","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gsalden.folkwang-uni.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gsalden.folkwang-uni.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gsalden.folkwang-uni.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gsalden.folkwang-uni.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2107"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/gsalden.folkwang-uni.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2107\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2210,"href":"https:\/\/gsalden.folkwang-uni.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2107\/revisions\/2210"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gsalden.folkwang-uni.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2254"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gsalden.folkwang-uni.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2107"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gsalden.folkwang-uni.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2107"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gsalden.folkwang-uni.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2107"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}